Schon wieder iCloud! Wer ist denn APLZOD32.dll?

Da dachte ich alles läuft wieder aber nein, ein paar Wochen nach der Reparatur meiner iCloud-für-Windows-Installation, damit ich den Kalender wieder in Outlook integrieren kann, fängt das Spiel von vorne an: Beim Aufrufen des Outlook Kalenders erscheint sofort eine Fehlermeldung zur iCloud: Die APLZOD32.dll konnte nicht geladen werden. Leider war ich so in Rage, dass ich nicht mal die Fehlermeldung ordentlich aufgeschrieben habe. Fakt ist: Alle meine iCloud-Kalender sind mal wieder nicht im Outlook verfügbar. Diesmal gestaltete sich die Lösung aber denkbar einfach: Die iCloud-Verwaltung von Windows öffnen, abmelden und wieder anmelden.

Etwas detaillierter geht das so: Erstmal Outlook schließen. Dann gibt es ein Symbol für die iCloud im System-Tray vorhanden sein. Das ist der Bereich in der Taskleiste neben der Uhr, meisten noch unter dem Pfeil nach oben versteckt. Auf das iCloud-Symbol Links-Klicken, iCloud Einstellungen auswählen und dort hat man die erforderlichen Felder. Die Warnmeldungen sollten entsprechend Ihres Inhalts berücksichtigt werden: Alles was iCloud-mäßiges auf dem Rechner gespeichert ist, wird gelöscht. Aber keine Angst, in der iCloud selbst bleiben alle Daten erhalten. Dafür ist sie ja da. Nach dem Anmelden werden dann alle Elemente wieder importiert und auf dem Rechner gespeichert. Das kann bei einem Kalender lange dauern und zusätzlich auch noch Bilder und Backups beinhalten. Bei mir waren es z.B. über 2000 Kalender-Objekte.

Wenn das erledigt ist, einfach wieder Outlook starten und alles ist wieder wie ganz früher, wo man einen eigenen iCloud-Bereich im Kalender hatte.

War diesmal gar nicht so kompliziert! Trotzdem nervig!

Jetzt ist auch noch iCloud ist gemein zu mir

Nachdem ich seit einiger Zeit zufrieden mit iTunes für Windows vor mich hinarbeiten kann, ist es jetzt die Windows-Variante von iCloud die mir voller Stolz und nutzloser Fehlermeldungen den Dienst verweigert.

Die einfache iCloud-Kalender-Integration in Outlook war für mich einst der ausschlaggebende Grund, überhaupt Office zu kaufen. Die meisten anderen E-Mail-Clients tun sich unglaublich schwer, den iCloud-Kalender bereitzustellen. Meistens geht es dann auch nur in eine Richtung und man kann sich nur seine Termine ansehen, sie aber nicht aus dem Mail-Programm bearbeiten.

Mit Outlook und iCloud für Windows war das aber ganz einfach: iCloud installiert, Outlook Plugin kam dabei gleich mit und fertig. Alle meine iCloud-Termine, Erinnerungen und Notizen sind im Outlook vorhanden und bearbeitbar.

Bis jetzt!

So öffne ich des Morgens und frohen Mutes mein Outlook und möchte meine Termine prüfen und voila: keine iCloud Termine. Der Klick auf das Häckchen in der iCloud-Kalendergruppe erzeugt dann eine fantastische Fehlermeldung: „Die Ordnergruppe kann nicht geöffnet werden. Der Informationsspeicher steht nicht zur Verfügung.“.

Woran weiß man, dass eine Fehlermeldung falsch ist…

 

Die Ordnereigenschaften können nicht angezeigt werden. soso…

Diese Meldung sagt einem schon wieder alles, also nichts. Auf jeden Fall gibt sie keine Hilfestellung dazu, wie man das Problem lösen kann. Die einzelnen Kalender zur iCloud-Gruppe könnten vielleicht mehr verraten, also Rechtsklick auf einen Kalender in der Seitenleiste, Eigenschaften und schon hat man die zweite tolle Fehlermeldung: „Die Ordnereigenschaften können nicht angezeigt werden. Der Ordner wurde möglicherweise gelöscht, oder der Server, auf dem der Ordner gespeichert ist, steht nicht zur Verfügung. Die Eigenschaften des Ordners können nicht angezeigt werden.“. Auch ein gutes Beispiel dafür, dass die Länge einer Fehlermeldung nicht mit der Qualität der Meldung zusammenhängt. Man beachte insbesondere den ersten und den letzten Satz.

„Dieser Ordner kann nicht gelöscht werden.“ Heute sogar mit Hilfebutton. Ich wollte schon nicht mehr daran glauben.

Vielleicht bringt es was den Kalender zu löschen? Also auf die iCloud-Gruppe in der Seitenleiste rechtsgeklickt und wieder eine neue Fehlermeldung: „Dieser Ordner kann nicht gelöscht werden. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner, und klicken Sie dann auf ‚Eigenschaften‘, um die Berechtigungen für den Ordner zu überprüfen. Wenden Sie sich an den Besitzer des Ordners oder an den Administrator, um Ihre Berechtigungen zu ändern. Diese Ordnergruppe kann nicht geöffnet werden.“. Aber was ist denn da noch in der Meldung: Wow! ein Button, der mir Details zur Hilfe anzeigen möchte. Klasse! Jetzt kann schon keiner mehr behaupten, das das nicht geht. Dann sehen wir uns das mal an.

Hilfe-Details zur Fehlermeldung. Könnte das tatsächlich hilfreich sein? Wo ist die versteckte Kamera?

Das sieht doch ganz brauchbar aus. Die Details verraten mir, das etwas mit der Outlook-Datendatei nicht in Ordnung sein könnte und geben mir den Hinweis auf ein Tool, mit dem ich das prüfen kann. Bravo! So geht Fehlermeldung doch mal richtig. Ich wette der Mitarbeiter von Microsoft, der hier gute Arbeit geleistet hat wurde abgemahnt, weil er was zu Ende gebracht hat. Sowas kostet einfach zu viel Zeit!

Na gut, es scheint also ein Windows-Problemchen zu sein. Eine kleine genervte Support-Hotline-Stimme in meinem Hinterkopf fragt: Haben Sie den Computer schon einmal neu gestartet? Na Wehe, wenn es das ist! Rechner neu gestartet… und zum Glück, das Problem ist immer noch da. Also prüfen wir mal die PST-Datei die angeblich im Ordner Laufwerk:\Programme\Microsoft Office\Office 15 auszuführen ist. Diesen Ordner gibt es bei mir nicht! Die Dateisuche nach

  • C:\Programme\Micosoft Office 15
  • C:\Program Files (x86)\Microsoft Office\Office16
  • C:\Program Files (x86)\Microsoft Office\root\Office15
  • C:\Program Files (x86)\Microsoft Office\root\Office16

Ich werde natürlich erst im letzten Ordner fündig nach dem tool SCANPST.EXE.

Das Tool kann wie gesagt OST und PST-Dateien reparieren. Dazu muss man diese erst einmal finden. Der Ordner für diese Dateien ist nämlich gut versteckt. Am einfachsten erreicht man ihn, wenn man in der Adresszeile des Datei-Explorers %appdata% eingibt. Das ist eine Systemvariable, die Windows bereitstellt und durch die ein bestimmter Pfad gleich angesprungen wird. Dieser Pfad ist aber auch nur FAST der richtige. Von dem erreichten Ordner aus müssen wir noch einen Ordner nach oben navigieren und können dann in C:\Users\John\AppData\Local\ navigieren. Die Ordnerpfade können je nach Windows und nach Office Version etwas variieren. Und natürlich auch in der Benennung der Laufwerksbuchstaben.

Jetzt gilt es die iCloud-Kalenderdatei zu reparieren. Problem: Im Ordner Microsoft/Outlook gibt es zwar eine Menge OST-Dateien. Aber keine gehört zum iCloud Kalender. Es gibt hier keine iCloud-Kalender OST oder PST-Datei. Die Dateien für iCloud. Dies hat einen anderen Unterordner unter C:\Users\John\AppData\Local\ der etwas kryptisch bezeichnet ist mit einer ganzen Buchstaben-Zahlenkolonne. In diesem Ordner gibt es aber keine OST oder PST Datei. Das Tool SCANPST kann uns also nicht weiterhelfen.

Nächster Ansatz: Etwas grober! iCloud fliegt mal wieder vom Rechner runter. Also deinstallieren, neu starten, installieren. Und Voilá: Jetzt habe ich zwar keinen gesonderten iCloud-Kalender mehr, aber in meinem Outlook-Standard-Kalender sind die Einzelkalender aus meiner iCloud mit integriert. Scheint ein Update-Problemchen gewesen zu sein. Herzlichen Dank!

 

iTunes ist gemein zu mir

Also ich weiß ja ncht, ob das Absicht ist, aber ich habe das Gefühl, dass iTunes mich schikaniert. Bisher war es üblich, das mich iTunes in regelmäßigen und gefühlt viel zu kurzen Abständen mit Updates nervt.

Heute kam wieder so eine nervige Meldung. Also, im Sinne der IT-Sicherheit, wollte ich das Update auch durchführen. Einen anderen Grund gibt es eigentlich für mich nicht. Das Programm macht, was es soll und an die Eigenheiten, die die Windows-Version hat (ja, ich weiß, die Nerds werden erschüttert sein, WINDOWS????, ich dachte der hat studiert) habe ich mich längst gewöhnt, so wie beispielsweise das seltsame Verhalten, wenn man auf Vollbild umschaltet oder die zeitweise Vergesslichkeit der Verbindung zu meinem IPhone.
Wie auch immer heute sollte das Update durchgeführt werden. Erwartetes Verhalten: Das Apple-Software-Update-Programm geht auf, schlägt mir Updates vor und will mir auch noch QuickTime aufnötigen, wie immer.

Heute aber leitet mich das Update gleich auf die Apple-iTunes-Download-Webseite weiter. Hä? Na gut, Äpfel sind ja schlauer als ich und die werden schon wissen, was sie sich dabei gedacht haben. Also lade ich mir vorbildlich das Installationsprogramm für iTunes und führe es aus. Bei der Installation wird unter anderem gefragt, ob die Software automatisch nach Updates suchen soll und sich aktualisieren soll. War ja eigentlich auch vorgesehen, dass iTunes das schon längst so macht. Na ja…

Am Ende der Installation erhalte ich folgende Erfolgsmeldung: „Es liegt ein dieses Windows Installer-Paket betreffendes Problem vor. Ein für den Abschluss der Installation erforderliches Programm konnte nicht ausgeführt werden. Wenden Sie sich an das Supportpersonal oder den Hersteller des Pakets.

"Erfolgsmeldung" von iTunes: Jemand anderes ist Schuld
„Erfolgsmeldung“ von iTunes: Jemand anderes ist Schuld

 

Na toll. Ein beeindruckendes Beispiel für eine viel zu lange und inhaltlich beinahe sinnlose Fehlermeldung. Welches Programm konnte nicht gestartet werden? Wie komme ich an Details der Fehlermeldung? Wie erreiche ich das Supportpersonal? Wer ist der Hersteller des Pakets? Oh Mann!

Mein Supportpersonal ist üblicherweise google. Also gleich mal angefragt und siehe da: Es gibt so viele Leute, die das selbe Problem haben, dass ich nicht mal die Fehlermeldung zu Ende tippen muss, sondern gleich den Vorschlag bekomme, was ich zu suchen habe.

Der erste Eintrag nach der Werbung ist von 2012, verweist dann weiter auf eine englische Seite, die mir verrät, dass das Programm Apple Software Update der Übeltäter ist und ich das besser mal im Bereich für die Deinstallation der Programme reparieren sollte.

Gelesen, getan. Netterweise dauert das nur eine Sekunde und nach der Reparatur kommt auch nicht ein Hauch einer Rückmeldung, ob die Reparatur erfolgreich war, oder nicht. Also lieber zweimal draufklicken und aufpassen, ob der Rechner tatsächlich was macht. Okay, zumindest blitzt mal kurz der Fortschrittsbalken auf. Hoffen wir mal, das was passiert ist.

Also per Start-Menü das Apple-Software-Update-Programm starten. Und siehe da: Es ist wieder da und ich werde auch nicht gleich auf die Äpfel-Webseite weiter geleitet. Entzückend!

Frohen Mutes, das jetzt alles wieder gut wird und das nur ein kleiner Ausrutscher von den sonst so qualitätsbewussten Kernobsgewächsen ist, starte ich das Update – nein Danke: ohne QuickTime – und akzeptiere die Lizenzbedingungen, die ich mir selbstverständlich ganz konzentriert durchlese und mit meinem Anwalt bespreche (pfffff!). Der Fortschrittsbalken läuft und zum Dank erhalte ich eine Meldung, dass die Signatur von iCloud ungültig ist. Na super! Aber zur Not geht es ja ohne iCloud, ich wollte ja nur iTunes auf den neuesten Stand bringen. Jetzt wird es also spannend!

Und voilá! für iTunes bekomme ich die selbe Meldung und dazu werden mir dramatische rote Ausrufezeichen im Apple-Software-Update angezeigt.

Fehjlermeldung: iTunes Signatur ungültig. Ganz toll! NICHT!
Fehlermeldung: iTunes Signatur ungültig. Ganz toll! NICHT!

Die nächste Glanzleistung der Hersteller. Ich habe die Wahl zwischen OK und dem kleinen Kreuzchen rechts oben. Nichts davon kann mir helfen mein Problem zu lösen, genau so wenig wie der Inhalt der Meldung.

Also nochmal Herrn Dr. google fragen. Husten Sie mal, jaja, und das Ergebnis, man darf empört sein: Die Download-Seite von Apple iTunes, mit dem Hinweis, ich darf iTunes komplett neu installieren und sollte es dazu deinstallieren.

Damit wäre ich wieder am Anfang der Geschichte. Herzlichen Dank! Und Siri nervt auch!

 

Bis bald

John